Tag 2: Jebel Shams – Nizwa – Wahiba Sands (ca. 450km) (F,A) Nach dem Frühstück fahren Sie die wild-romantische Strecke nach Nizwa hinunter. Auf der Strecke liegt Al Hoota, eines der größten Höhlensysteme der Erde. Hier finden Sie einen 800 m langen unterirdischen See mit 23 Grad warmem Wasser, in dem blinde, fast durchsichtige Fische leben. Die Höhlen enthalten hervorragend erhaltene Stalakmiten und Stalaktiten. Es leben dort ca. 30 Tierarten, unter anderem eine seltene Fledermaus. Nach diesem Höhepunkt nähern Sie sich Nizwa, Hauptstadt bis 1783 und bis heute Hauptsitz des Imams. Es gilt als geistliches Zentrum des Landes. Sollte Ihr Besuch auf einen Freitag fallen, haben Sie Gelegenheit dem bunten Treiben des Viehmarktes zuzusehen. Andernfalls beginnen Sie mit der Erkundung des traditionellen Silbersouks, der auch für seine herrlichen Bahla Töpfereien bekannt ist. Hier werden die aufwändig ziselierten Krummdolche, Wahrzeichen des Sultanats und Insignien der erwachsenen Männer, in langwieriger Handarbeit und nach jahrhundertealter Methode hergestellt. Ihr Rundgang durch den modernen Souk wird Sie automatisch zum Eingang des Forts führen. Dieses wurde von Imam Sultan bin Saif bin Malik Al Ya’rubi errichtet. Vom 30 m hohen und 37 m breiten Turm haben Sie eine wunderbare Vogelperspektive über die Stadt und das umliegende Gebirge. An zahlreichen Oasen vorbei erreichen Sie Ibra, das von unzähligen Wachtürmen umgeben ist. Dies ist Ihr Eingangstor in die Wüste. Genießen sie eine Fahrt durch die atemberaubenden Dünen, deren Formen sich mit dem Wehen des Windes verändern. Aber nicht nur die Formen, sondern auch die Farben wechseln stündlich. Auch heute noch ist die Wüste das Zuhause der Wahiba Beduinen, dem Nazari und dem Jenebha Stamm, die bis jetzt ihre legendäre Gastfreundschaft beibehalten haben. Genießen Sie den Sonnenuntergang auf dem Kamm einer Düne. Sie checken in Ihr Wüstencamp, das Safari Desert Camp ein, wo Sie traditionell zu Abend essen und übernachten. |